Kombinierter Verkehr
Zukunftsweisender multimodaler Verkehr in Baden-Württemberg
Die Häfen und Umschlagseinrichtungen des kombinierten Verkehrs (KV) sind die wesentlichen Logistikknoten in Baden-Württemberg.
Intermodale Transportketten
Der kombinierte Verkehr ergänzt verschiedene Verkehrsträger zu intermodalen Transportketten.
Dabei bringen Straße, Schiene und Binnenschiff jeweils ihre spezifischen Vorzüge ein. Moderne Terminals an günstigen Standorten sichern die rasche Umladung der Container und Wechselbehälter, damit diese möglicht rasch ihre Zielorte erreichen.
Der kombinierte Verkehr wächst rasch und wird Prognosen zufolge auch weiterhin stark zunehmen. Die größten Ballungsräume Baden-Württemberg sind gut mit Anlagen des Kombinierten Verkehrs ausgestattet. Herausragende Bedeutung haben die Standorte Mannheim, Stuttgart, Kornwestheim und Ulm. Weitere Angebote gibt es in Karlsruhe, Weil am Rhein, Singen und Heilbronn. In Freiburg starten und enden Züge der Rollenden Landstraße nach Norditalien. Hier werden die LKW für den Alptransit auf die Schiene gebracht.
Multimodaler Verkehr
Wichtige Knoten sind die Häfen am Rhein, Neckar und Main. Die neun Häfen in Baden-Württemberg haben eine Arbeitsgemeinschaft gebildet. Mit einer gemeinsamen Umschlagsleistung von 28 Millionen Tonnen erreichen sie ein etwa doppelt so hohes Aufkommen wie der größte europäische Binnenhafen Duisburg.
Der kombinierte Verkehr (KV) oder auch multimodaler Verkehr ist durch die Verwendung mehrerer Verkehrsarten in einer logistischen Kette gekennzeichnet. Befördert werden im KV sowohl ISO-Container als auch andere Wechselbehälter (Wechselbrücken) oder Sattelauflieger
Trimodale Umschlagsmöglichkeiten
Die Terminals des kombinierten Verkehrs stellen daher wichtige Schnittstellen in der Logistik dar. Kombinierter Verkehr betrifft vor allem den Straßentransport, den Eisenbahn- und Binnenschiffstransport. Nicht selten liegen die KV-Terminals daher in Hafengebieten, um trimodale Umschlagsmöglichkeiten zu bieten.


