Logistik Baden-Württemberg

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Spannende und interessante Geschichten über die Logistik

brand eins (Ausgabe 03 / 2010)

Was ist eigentlich Logistik und was hat Logistik mit Ihrem täglichen Leben zu tun? Mehr als Sie denken...

Spannende, interessante und erhellende Geschichten, die Ihnen mit viel Humor die Logistik näher bringen möchten, finden Sie im Wirtschaftsmagazin brand eins (Ausgabe 3 / 2010).

Steigen Sie ein in die Welt der Logistik und erfahren Sie, welche Visionen die Logistiker zur Zeit haben. Diese Visionen haben überwiegend durch das Produkt, die Dienstleistung oder den Ort einen Bezug zum Land Baden-Württemberg.

Beamen für Einsteiger (von Wolf Lotter)

Ohne Logistik läuft nichts in der Wirtschaft. Eine Würdigung der großen Unbekannten.

Menschen lieben Sachen. Was sie nicht lieben, ist die Art und Weise, wie diese Sachen zu ihnen kommen. Nehmen wir mal Lastwagen, Brummis. Die mag keiner. Wenn auf der Autobahn Brummis die linke Spur blockieren, weil sie überholen, haben wir Zeit, nachzudenken. Elefantenrennen machen schlauer. weiter
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Tante Emmas Kinder (von Gerhard Waldherr)

Lebensmittelriesen haben die Provinz zur Einkaufswüste gemacht. Jetzt blüht sie wieder. Dank Selbsthilfe und eines cleveren Vorgehens.

Gute Nachrichten aus Utzenhofen, 300 Einwohner, Regierungsbezirk Amberg-Sulzbach. "LHG update" berichtet, der dortige Dorfladen laufe gut. Das kann man auch sehen auf nebenstehendem Foto, das die Leiterin und vier gutgelaunte Damen zeigt. Gute Nachrichten auch aus Konradsreuth im Landkreis Hof. Dank Conny Mergner gebe es dort wieder eine "funktionierende Nahversorgung". weiter
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Ein Mann in Bewegung (von Andreas Molitor)

Detthold Aden hat mit Botendiensten angefangen. Heute montiert und verschifft er Autos im großen Stil. Porträt eines leidenschaftlichen Bringers.

Günther Oettinger hatte keine Zeit an jenem Nachmittag. Eine Besichtigung des Auto-Terminals in Bremerhaven? "Nein, ich muss weg, zum Flughafen, zurück nach Stuttgart", beschied er. Die Probleme der nördlichen Bundesländer mit ihren Werften und Häfen waren ihm aus der Föderalismuskommission bekannt - und immer suspekt geblieben. Wozu sollte sich ein baden-württembergischer Ministerpräsident hier noch länger aufhalten? Da trat ein kleiner, rundlicher Mann auf ihn zu, dessen Krawattenlila leuchtete. "Herr Oettinger, wir machen das mit dem Hubschrauber. Das dauert maximal eine Viertelstunde." Der Schwabe fand keine Ausrede und stieg mit dem Mann, dessen Habitus ihn ein wenig an Napoleon erinnert haben mochte, in den Helikopter... weiter
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Die Kombi-Connection (von Christian Sywottek)

Lkw, Bahn und Schiff - jeder denkt nur an sich. Dabei käme man gemeinsam weiter.

Kaum zu glauben. Da bietet ein renommiertes Unternehmen knapp 2500 Container Fracht an, regelmäßig über das Jahr verteilt. Herde, Kühlschränke, Geschirrspülmaschinen. Von Deutschland nach Großbritannien. Das Unternehmen macht eine Ausschreibung - und findet keinen Spediteur. Wie kann das sein?  weiter
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Wenn das Päckchen selber klingelt (von Christoph Koch)

Sendungen, die ihren Weg selbst finden. Und andere Einblicke in die Zukunft der Post.

Irgendwas ist immer. In diesem Fall nerven ein Unfall an der Ecke Friedrichstraße und Mohrenstraße, der den Verkehr lahmlegt, sowie eine zusätzliche Paketabholung am Gendarmenmarkt, die nicht eingeplant war. Allerdings ist dieser Stau ebenso wenig real wie das abzuholende Paket - beides sind nur große runde Spielsteine, die der Besucher des Innovation Centers der Deutschen Post auf einem digitalen Stadtplan platzieren darf, der die Straßen von Berlin-Mitte zeigt. weiter
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Auf der Suche nach dem Holzweg (von Sören Harms)

Ganz Deutschland ist digital kartiert - bis auf die Wälder. Das ändert sich jetzt.

Was Lkw-Fahrer können: rückwärts fahren. Am 22. September 2008 stellt Marco Hellgrewe einen neuen Weltrekord im Lkw-Rückwärtsfahren auf. In der Lüneburger Heide legt er in fünfeinhalb Stunden 65 Kilometer zurück, und das ausschließlich via Blick in die Außenspiegel seines 25 Meter langen Sattelschleppers. Sie können aber auch anders. "Erst vorige Woche wollte hier einer Parkettholz für einen dänischen Betrieb holen", sagt Thomas Kahn und zeigt Richtung Osterby. "Der hatte nur eine ungenaue Karte, ruft seinen Holzkäufer an, hört ,Die Stämme liegen hinten rechts im Wald', fährt in irgendeinen unbefestigten Weg und sackt prompt ein." weiter
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Auf Umwegen (von Frank Dahlmann)

Container kann jeder. Aber wie man eine ganze Fabrik von Bremen nach Kanada schafft, erzählt Frank Dahlmann.

Der Sattelzug ist 215 Tonnen schwer und 95 Meter lang. Sein Ziel liegt in Kanada. Und die Rocky Mountains stehen im Weg. Die Abwicklung eines heiklen Auftrags. Oktober 2005, Bremen. Die Anfrage. In der Zentrale eines Spezialisten für Schwerguttransporte klingelt das Telefon. Ein deutscher Anlagenbauer ist dran. Er will wissen: "Wir wollen eine Anlage zur Produktion von Industriegasen bauen. Die muss nach Nordkanada. Was kostet das?" Und bestellt ein Angebot. Für den zuständigen Projektleiter gibt es noch eine wichtigere Frage als "Was kostet das?". Sie lautet: "Geht das überhaupt?". weiter
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Container kann jeder (Interview von Frank Dahlmann)

Sie sind unübersehbar und für Autofahrer oft ein Ärgernis, weil sie oft so sperrig sind, dass sie selbst die Gegenfahrbahn blockieren: Schwerguttransporte. Was so offensichtlich daherkommt, ist im Detail allerdings ein verschwiegenes Geschäft. Hier spricht ein Insider darüber, der mit Rücksicht auf seine Kunden anonym bleiben will.

brandeins: Wie viele Schwertransporte machen Sie?

Wir haben etwa 60 bis 80 Anfragen dieser Größenordnung pro Jahr. Das sind Tunnelvortriebsmaschinen, die wir nach Malaysia bringen, oder Zement-Fabriken in die Türkei. In letzter Zeit haben wir auch viel nach Sotschi befördert, für die Olympischen Winterspiele 2014. weiter
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Das Bauchgefühl des Jägers (von Henning Sietz)

Der Weg ist das Ziel. Auch im Archiv. Die Abenteuer von Suchen und Finden, beschrieben von Henning Sietz.

Der Mensch sucht, er kann nicht anders. Sucht ein Mensch nicht mehr, ist es so, als hätte er einen Großteil seines Lebens hinter sich oder wäre schon so gut wie tot. Der Mensch entwickelt Suchstrategien, unbewusst, halb bewusst oder in voller Absicht. Jeder tut es. Der Student sucht sich seine Literatur zusammen, der Rechtsanwalt braucht eine Strategie für die Verteidigung eines Mandanten, der Kriminalist fahndet nach einem Motiv oder einem rechtskräftigen Beweis. Suchen heißt, die Lösung zu wollen, aber noch nicht zu haben. Der Kriminalist ist nicht unbedingt besser als die Ehefrau, die einen Beweis der Untreue ihres Mannes sucht. Er hat ihr nur seine erlernten Suchroutinen, Datenbanken und das staatlich abgesegnete Gewaltmonopol voraus. Hat er auch Intuition? Wer sie hat, findet leichter. Das ist das Bauchgefühl des Jägers.  weiter